Bezirksdelegiertentag 2026
75. Bezirksdelegiertentagung in Rüspel Der Bezirksschützenverband Elbe-Weser-Mündung umfasst 95 Vereine mit derzeit 15579 Mitgliedern. Sie wurden auf der 75. Delegiertenversammlung von 256 Beauftragten vertreten. Im „Kliemannsland“, Rüspel, begrüßte Bezirkspräsident Thomas Brunken zahlreiche weitere Gäste. Dazu zählten die stellvertretende Landrätin Michaela Holsten (LK Rotenburg) und deren Cuxhavener Pendant Richard Schütt, der Zevener Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke sowie der Vizepräsident des Nordwestdeutschen Schützenbundes Torsten Sulenski.
Die Tagung verlief ohne Überraschungen. Die Abstimmungen und Wahlen verliefen durchweg einstimmig. In seinem Resümee rief Thomas Brunken dazu auf, das Ego nicht in den Mittelpunkt zu stellen. „Das Wir kommt vor dem Ich“. Das Schützenwesen funktioniere nur im Wir. Ein Vorstand sei nichts ohne seine Mitglieder, ein Verband ebenfalls ohne seine Basis. „Wenn das Ich weiter vor das Wir tritt, zerfällt, was über Generationen gewachsen ist.“ Besonders erfreut zeigte er sich über die finanzielle Entwicklung in 2025. „Wir haben das Tal der Delle durchschritten.“ Zufrieden sei die sportliche und strukturelle Weiterentwicklung verlaufen. „Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres Sports wird die Ausrichtung auf moderne, insbesondere elektronische Schießanlagen weiter verfolgt.“ Abschließend wies der Bezirkspräsident darauf, dass die Planungen für das 75-jährige Verbandsjubiläum konkrete Formen angenommen haben. So sei am 24. Oktober 2026 ein Festakt in der Bördehalle Lamstedt geplant.
Aus dem schriftlich vorliegenden Bericht der Bezirkssportleiterin Ute Siems war zu entnehmen, dass vor allem die Bogenschützen die Akzente setzten. So sicherten sich die beiden Anderlinger Jens Niemeyer und Elke Heins die Goldmedaille bei den Deutschen Meisterschaften. Dazu kam reichlich weiteres Edelmetall. Im Zuge ihrer Ausführungen gab Bezirksdamensportleiterin Melanie Bockhorn das Ergebnis des Bezirksdamenvergleichsschießens bekannt. Es siegte der Schützenkreis Neuhaus-Lamstedt vor Bremervörde und Zeven. Eine umfangreiche Erfolgsliste präsentierte Bezirksjugendleiter Lars Busch. Er streifte den Nordwest- und den Shooty-Cup sowie die Meisterschaften auf verschiedenen Ebenen. Besonders erfreulich war die stetige Entwicklung im Lichtpunktbereich. Die stellvertretende Bezirksjugendsprecherin Laura Marie Buck stellte den fast 300 Gästen das neue Maskottchen der Nachwuchsschützen vor, dieRobbe Elwes.
Zügig verliefen die Wahlen. Präsident Thomas Brunken, der bereits seit 2006 die Geschicke des Verbandes leitet, wurde für drei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Als neuer Schriftführer fungiert Heino Böttcher. Seine Vorgängerin Madlen Kühl stellte nach neun Jahren ihren Posten aus beruflichen Gründen zur Verfügung. Sie wurde von der Versammlung mit tosendem Beifall verabschiedet. Heino Böttcher wird von Jan Niklas Hastedt vertreten. Neu gehört ebenfalls Alexander Stateczny als stellvertretender Bezirkssportleiter dem erweiterten Präsidium an. Er ist Nachfolger von Carsten Sentker, bei dem sich der Vorstand ebenfalls bedankte. Wiederwahl erfolgte für Bezirksjugendsportleiter Lars Busch und die stellvertrete Bezirksdamensportleiterin Luise Hak.
Hartmut Müller vertritt den SK Unterelbe weiterhin im Ältestenrat; Helmut Bleeck vertritt den SK Neuhaus-Lamstedt.





Ehrenkreuze, Ehrenbriefe und Ehrennadeln
Zum festen und umfangreichen Bestandteil der Tagesordnung der Delegiertentagung des Bezirksschützenbundes Elbe-Weser-Mündung zählen jeweils die Ehrungen. Damit wird das langjährige Engagement der Funktionsträger in den Vereinen gewürdigt. Im Rahmen der 75. Auflage in Rüspel wurden die Leistungen zahlreicher Ehrenamtlicher aus den insgesamt 95 Vereinen anerkannt. Die höchste an diesem Abend vergebene Auszeichnung war das Ehrenkreuz in Bronze des Deutschen Schützenbundes (DSB). Es ging an Renate Schlüter (SG Bremervörde). Über die DSB-Verdienstnadel in Gold freuten sich Hans-Hermann Brünjes (SV Hönau-Lindorf), Jürgen Peters (SV Behrste), Carsten Wilshusen (SV Spreckens) Jörg-dieter Kaiser (SV Groden) und Peter Grimm (SSV Tarmstedt). Das NWDSB-Ehrenkreuz in Silber erhilet Uschi Gimm (SV Groden). Dekoriert mit der Ausführung in Bronze wurden Martin Brünjes (SV Hönau-Lindorf), Petra Beecken (SV Spreckens), Karlheinz Schlitzkus (SV Zeven) Jens Struß (SV Lüdingworth) und Ralf Gehlken (SV Wilstedt).
Goldene Ehrennadel des NWDSB: Oswald Mahnken (SV Barkhausen), Matthias Pape (SV Glinstedt), Klaus Poppe (SV Spreckens), Marianne Schlüter (SV Fahrendorf), Marcel Wundrach (SV Hesedorf), Marco Buck (SV An der Höhne), Bianca Brandt (SV Anderlingen), Jan Viets (SV Badenstedt), Malte Schleßelmann (SGes Selsingen), Wilfried Lüdemann (SV Elsdorf), Peter Führing (SV Zeven) Stefan Borchers (SV Nartum), Detlef Follmer, Hans Günther Herbertz, Bianca Heß, Jörg Meyer (alle SV Altenbruch).
Ehrenbrief des NWDSB: Kritina Gaese (SG Kuhstedt), Cord Schöning (SV Barkhausen), Hans-Ulrich Holsten (SV Gyhum), Marion Surger (SV Zeven), Iris Köster, Hans-Hinrich Mai (beide SGes Selsingen), dagmar Randermann, Hans Drewes (beide SV Bülstedt), Matthias Dittmer, Heike Dittmer, Kerstin Röger (alle SV Badenstedt), Arnold Ehlen (SV Wilstedt).
Bezirksehrennadel: Meta Bruns (SV Fahrendorf), Werner Döscher (SV Hipstedt), Johann Hagenah (SV Elm), Stefan Holst, Heiko Matthias (beide SV Iseler), Hans-Peter Müller, Steffen Müller (beide SV Behrste), Tanja Stemmermann (SV Farven). Monika Ahrens (SV Anderlingen), Florian Brunkhorst (SV Boitzen), Michael Trlitza (SV Brauel), Hans-Hermann Bome (SV SV Bülstedt), Thomas Klintworth (SV Elsdorf), Hans-Ulrich Holsten, Melanie Wischnewski, Daniel Wischnewski (alle SV Gyhum), Lars Brüning (SV Nartum), Anne Philipp, Jan Albers, Linda Pellegrino (alle SV Rüspel-Volkensen), Thomas Kühl (SV Selsingen), Tanja Gieschen (SV Wilstedt), Siegfried Brandt (SV Zeven), Katja Borchert (SV Lüdingworth), Claus Frerichs (SV Groden), Claudia Stein, Alexander Weihs (beide SV Altenbruch), Hartmut Grell (SV Armstorf) und Hans Heidtbrock (SV Wisch). Heino Schiefelbein (Bezirkspressereferent)



Vorbildliche Jugendarbeit
Ein ganz besonderes Ziel des Bezirksschützenverbandes Elbe-Weser-Mündung ist die Förderung und Stärkung der Nachwuchsschützen. So wird seit vielen Jahren auf der alljährlichen Delegiertentagung der Jugendförderpreis verliehen. Im Zuge der 75. Auflage in Rüspel wurden die Geldpreise verliehen. Den ersten Platz belegte nach 2020 wiederum der SV „Gut Ziel“ Steinau mit 178 Punkten. Es folgten der SSV Wingst (176) und der SV Rüspel-Volkensen (175). Die ausgelobten Geldpreise nahmen Jan-Niklas Hastedt (von links, SV Rüspel-Volkensen), Oliver Söhl (SSV Wingst) und Ingo Klewitsch (SV „Gut Ziel“ Steinau) entgegen. Text/Foto Heino Schiefelbein (Bezirkspressereferent).









